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Drei Monate bei Gaschler Hut Design

Seit 2012 führt Teresa Gaschler Ihr eigenes Atelier in der Koppel 66. Das Haus für Kunst und Handwerk in Hamburg. Sie arbeitet als Designerin und fertigt mit ihrer einzigen Mitarbeiterin Kopfbedeckungen für Damen und Herren. Ihr Lable trägt den Namen „Gaschler Hut|Design” und steht für Ready-to-wear und Couture. Lernen durfte Teresa das Handwerk der Modistin in Hannover und sie studierte Design in Hamburg und London. In London arbeitete sie für 1 ½ Jahre beim weltbekannten Hutdesigner Philip Treacy in der Haute Couture. In der Zeit durfte Teresa Gaschler für die Hochzeit von Prinz William und Prinzessin Catherine arbeiten aber auch Kunden, wie Lady Gaga gehörten dazu.

Im Hut Atelier von Teresa Gaschler gibt es viele Tätigkeitsfelder. Um einen Hut oder einen besonderen Kopfschmuck zu fertigen, muss jeder Modist die Materialien kennen. Sommerhüte werden anders gefertigt, als Winterhüte. Sommerhüte bestehen aus unterschiedliche Arten von Stroh. Diese Stroharten heißen: Sisol, Parasisol, Sisol mit Effekt, Buntal, Parabuntal, Panama, und Mottled. Jede Strohart wird anders gewebt und später zu einem Hut geformt. Bis auf Mottled. Diese Art wird in unendlich lange Streifen gewebt, denn dieser wird später eng beieinander in eine Spiralform zusammengenäht. Erst dann lässt sich ein Hut daraus formen. Aber es gibt weitere Stroharten, die für Kopfschmuck genutzt werden. Zum einen heißen diese: Sinemay, Sinemay mit Lurex, Chris-Chross Sinemay, Bananenstroh und Bortenstroh. ”Kopfschmuck-Hüte”, wie man sie bei Hochzeiten oder Pferderennen zu sehen bekommt, sind anders gefertigt. Sie werden hauptsächlich aus Sinemay hergestellt. Sinemay ist eine Leinwandbindung und lose verwebt. Optisch wirkt es transparent. Um das Material auf dem Hutblock zu formen, braucht man eine lange Erfahrung.

Jeder Kunde, hat bestimmte Vorstellungen und Wünsche für den eigenen, individuellen Hut.

So lässt sich zum Beispiel Stroh hervorragend in die Wunschfarbe färben. Um das Grundmaterial nun in die gewünschte Form zu bringen, wird ein Hutblock, meistens aus Holz benötigt. Dieser Block ist in der gewünschten Form geschnitzt. Der Strohrohling wird mit kaltem Wasser großzügig besprüht und auf dem Block gesetzt. Mit der Hand wird alles in Form gebracht. Damit die Form im Stroh erhalten bleibt, fixiert man mit viel Kraft in den Fingern den Rohling mit dickeren Stecknadeln durch die Holzform. Mit Hilfe eines Peddigrohrs wird die Form zusätzlich stabilisiert. Nun trocknet alles über Nacht und anschließend geht es in die Feinarbeit. Winterhüte werden aus Filz hergestellt. Dabei gibt es verschiedene Arten von Filz. Wollfilz, Glatthaarfilz, Velourfilz, Melusin, Stichelhaar und Antilop. Die gute Qualität eines Filzhutes weist darauf hin, dass es aus Haarfilz gefertigt wird. Wollfilz ist eine minderwertigere Qualität und lässt sich nicht so gut formen, wie Haarfilz. Teresa Gaschler arbeitet ausschließlich mit Haarfilz

Ein besonderes Erlebnis war es, zwei Hüte für mich zu fertigen.

Es sind zwei unterschiedliche Modelle geworden. Der erste Hut ist eine Art Kappe aus hell-türkisem Filz mit einer gleichfarbigen Garnitur aus Samt. Ich begeisterte mich für diese Form, als Teresa und ich das Moodboard für die neue Winterkollektion erstellten. Es ist eine der schwierigeren Formen, da das modellieren des Schirmes auf dem Hutblock, seine Zeit braucht, bis es optisch korrekt ist. Der zweite Hut ist in der Form eine Fedora mit breiter, tellerflachen Krempe. Ich wählte die Farbe Mohn rot.

Innerhalb der drei Monate, konnte ich vieles erlernen und für meine Abschluss Kollektion Kräuterbräute nutzen. Einblicke dazu, unter shootings/Kräuterbräute

Wer mehr über Teresa Gaschler wissen möchte:

http://www.gaschlerhutdesign.com/

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